Heute Morgen haben wir wieder ganz entspannt mit Meerblick gearbeitet, bevor es weiterging. Zuerst fuhren wir allerdings in die falsche Richtung entlang der Küste, da wir noch tanken mussten – danach ging es dann endlich richtig los in Richtung Norden, hoch in den nördlichen Velebit-Nationalpark.
Oben angekommen kauften wir direkt aus dem Auto heraus unser Ticket beim freundlichen Ranger und fuhren anschließend noch ein paar Kilometer über eine Schotterstraße bis zum Wanderparkplatz. Schon auf dem Weg nach oben entdeckten wir vereinzelt Schnee, doch im Nationalpark selbst lagen plötzlich links und rechts meterhohe Schneemassen.
Dann passierte etwas völlig Unerwartetes: Etwa 100 Meter vor uns huschte etwas über die Straße. Beim genaueren Hinsehen erkannten wir – es war ein Braunbär! Das flauschige Tier verschwand schnell im Wald, blieb aber kurz hinter den Bäumen stehen und beobachtete uns. Leider waren wir zu langsam für ein gutes Foto, bevor er weiterzog und wir unsere Fahrt fortsetzten.
Die Wanderung startete direkt am Parkplatz und führte zunächst weiter bergauf, bis wir oben mit einem beeindruckenden Blick auf die Berge und sogar das Meer belohnt wurden. Danach ging es den Hügel wieder hinunter – diesmal im leichten Joggingtempo – und weiter über den Weg, der stellenweise noch von Schneefeldern bedeckt war. Immer wieder sackte man mit dem Fuß ein, was das Ganze umso abenteuerlicher machte.
Anschließend liefen wir über wunderschöne Wiesen voller blühender Krokusse, umgeben von beeindruckenden Felsformationen. Nach etwa einer Stunde und rund vier Kilometern waren wir wieder zurück am Camper. Unser Essen hatten wir vorsichtshalber wegen des Bären im Auto gelassen – sicher ist sicher.
Gut gestärkt machten wir uns danach direkt weiter auf den Weg in Richtung Istrien.

















