Gestern klingelte der Wecker schon um 3:00 Uhr morgens. Noch etwas verschlafen packten wir die letzten Sachen ein, bevor uns mein Vater zum Flughafen brachte. Dort wartete gleich die erste kleine Hürde: Am Self-Kiosk wollte das Gepäck-Labeln zunächst nicht klappen. Nach ein paar Versuchen funktionierte es dann doch – und wir haben es gerade so noch rechtzeitig in unser „Slot & Fly“-Zeitfenster geschafft.
Nach der Security gönnten wir uns erst einmal ein Frühstück und füllten unsere Trinkflasche auf, bevor wir entspannt zum Gate schlenderten. Der Flug nach Amsterdam war kurz und unkompliziert, nur eine Stunde. In Schiphol angekommen, holten wir uns bei Starbucks noch etwas zu trinken und passierten anschließend die Passkontrolle.
Am Gate warteten wir dann auf den nächsten Flug – dieses Mal deutlich voller, sodass wir keine Reihe für uns allein hatten. Die Zeit verging trotzdem schnell mit Schlafen, Serien und Filmen.
Als wir schließlich am Kilimanjaro Airport landeten, fühlte es sich fast an wie eine Reise zurück zu den Cook Islands: Direkt vom Flugzeug führte ein kleiner Weg zum überschaubaren Terminal. Auch die Visa-Station war winzig. Draußen erwartete uns dann ein wahres Chaos – bestimmt 100 Leute hielten Schilder hoch, nur auf keinem stand unser Name. Etwas unsicher fragten wir nach und fanden schließlich unseren Fahrer von Surikata Safari. Gemeinsam mit einem französischen Pärchen wurden wir noch etwa eine Stunde zu unserer Unterkunft gefahren. Dort bekamen wir ein kurzes Briefing für die nächsten Tage und fielen gegen Mitternacht völlig erschöpft ins Bett.
Am nächsten Morgen starteten wir um sieben Uhr mit dem Frühstück, bevor es um 8:30 Uhr mit unserem Guide Richtung Tarangire-Nationalpark ging. Schon auf der Fahrt entdeckte Jonas die ersten Zebras. Am Parkeingang druckte unser Guide die Tickets, während wir uns inmitten vieler Safari-Busse eine kühle Cola gönnten.
Und dann ging es endlich los: Kaum im Park, trafen wir zuerst auf Büffel, gleich darauf auf Elefanten und Giraffen – ein magischer Moment. Mit Fernglas und Handy versuchten wir, die ersten Fotos zu machen. Dank Jonas’ ruhiger Hand funktionierte das erstaunlich gut, auch wenn ich etwas ungeschickt war.
Später stauten sich plötzlich die Jeeps. Wir fragten uns, ob wohl ein seltenes Tier zu sehen war – und tatsächlich: Zwei Löwinnen lagen im Schatten eines Baumes. Sie schliefen friedlich, und doch war es ein beeindruckendes Erlebnis, sie so nah zu sehen.
Am Wasserloch entdeckten wir dann Zebras beim Baden, kleine Affen und eine Elefantenfamilie mit einem winzigen Baby. Wenig später standen wir einem Elefanten so nah gegenüber, dass er direkt auf unser Auto zuging. Nur einen Meter davor blieb er stehen und zog sich zurück – zum Glück! So konnten wir in aller Ruhe Fotos und sogar ein paar Selfies machen.
Bis zum Ende der Safari begleiteten uns immer wieder Paviane, Affen und Elefanten. Zum Abschluss begegneten wir sogar Straußen, deren Männchen mit einem tänzelnden Balzritual um die Weibchen warb – offenbar mit Erfolg.
Nach diesem aufregenden Tag ging es weiter zur nächsten Lodge. Dort wurden wir herzlich empfangen, bekamen einen Willkommensdrink und bezogen unser wunderschönes Zimmer. Die Anlage erinnerte uns mit ihrer Dekoration und dem offenen Design sehr an Bali.
Zur Abkühlung sprangen wir erst einmal in den Pool. Am Abend überraschte uns dann noch ein Programm mit Akrobaten – inklusive Feuershow. Ich wurde als Erste auf die Bühne geholt und durfte mit einem Feuerring auf dem Kopf tanzen. Später musste auch Jonas beim Limbo antreten – sehr zur Freude des Publikums. Nach einem leckeren Abendessen fielen wir glücklich und müde ins Bett.



























