Sansibar – Entspannung, Genuss und kleine Überraschungen

18.09.Donnerstag, 2025
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Nach den aufregenden Safaritagen in Tansania machten wir uns am 10. September auf den Weg nach Sansibar. Früh am Morgen wurden wir abgeholt und zum kleinen Flughafen von Arusha gebracht. Der Flug mit einer kleinen Maschine erinnerte uns stark an unseren Trip nach Aitutaki auf den Cook Islands – entspannt, nur eine Stunde lang, und schon bald landeten wir auf der tropischen Insel. Am Flughafen wartete unser Fahrer Isaac, der uns während der Fahrt viel über Sansibar und seine eigene Geschichte erzählte.

Bereits die Einfahrt zum Hotel war beeindruckend – grün, verwunschen und voller Charme. An der Rezeption wurden wir herzlich begrüßt, erhielten einen Willkommensdrink und eine Übersicht über das weitläufige Gelände mit Pool, Privatstrand, Yoga, Bars, Restaurants, Spice Garden, Shops und Spa. Da wir das Honeymoon-Paket gebucht hatten, warteten noch besondere Highlights auf uns: ein Sundowner am Strand, ein privates BBQ und Rabatte im Spa. Unser Bungalow war schon fertig und übertraf alle Erwartungen – mit eigener Terrasse, Hängematte und modernem Bad.

Die nächsten Tage standen ganz im Zeichen von Entspannung und Genuss:

  • Am ersten Tag verbrachten wir die meiste Zeit am Strand, schwammen im türkisblauen Wasser und ließen uns abends ein köstliches Vier-Gänge-Menü schmecken. Zurück im Bungalow wartete eine Flasche Sekt mit frischen Früchten – ein perfekter Start in die zweite Hälfte unserer Flitterwochen.
  • Am 11. September nahmen wir an einer Führung durch den hoteleigenen Spice Garden teil. Der Guide zeigte uns allerlei Gewürze und Pflanzen – Kurkuma, Ingwer, Vanille, Pfeffer, Zimt – und eine ganz besondere Blüte: Sie nennen sie hier „Chanel 0“, weil ihr Duft so intensiv ist, dass daraus sogar Parfum hergestellt wird. Ein kleines Detail, das uns sehr in Erinnerung geblieben ist.
  • Am nächsten Morgen probierten wir eine Yoga-Session am Strand, später schnorchelten wir direkt vom Ufer aus. Das Wasser war leider trüb und die Korallen größtenteils abgestorben. Trotzdem gab es viele Seesterne in allen Farben und Formen zu sehen – ein schöner Anblick. Weniger schön, aber ebenso eindrucksvoll: die zahlreichen Seeigel mit langen Stacheln, teilweise in großen Gruppen von bis zu 50 Stück. Zum Glück hielten sie Abstand zum Ufer.
  • Am Nachmittag nahmen wir an einem Malkurs am Strand teil, bevor uns am Abend das Honeymoon-BBQ erwartete – mit Sand zwischen den Zehen, Livemusik und Meeresrauschen.
  • Ein besonderes Highlight war das dreistündige Honeymoon-Spa-Paket: Body Scrub, Body Wrap, Ganzkörpermassage und Facial. Danach fühlten wir uns wie Wackelpudding – unglaublich entspannt.
  • An den folgenden Tagen spielten wir viel Tischtennis, Federball, Vier Gewinnt und probierten uns auch beim Billard und Dart. Ein Moment wird uns dabei ewig im Gedächtnis bleiben: Bei unserer ersten Dart-Runde sagte ich am Ende aus Spaß zu Jonas: „Ach ja, die 9 und die Double 20 kriege ich ja easy hin.“ – und genau das traf ich dann auch! Ein unglaublicher Überraschungsmoment, bei dem ich die Runde gewann. In der zweiten Runde revanchierte sich Jonas allerdings und holte sich den Sieg.

Zwischendurch gönnten wir uns weitere Massagen, entspannten am Pool oder am Strand, spielten Schach und ließen die Seele baumeln. Es war genau der richtige Ausgleich nach den intensiven Safari-Tagen.

Nach acht unvergesslichen Tagen hieß es dann Abschied nehmen. Am Flughafen lief nicht alles reibungslos – lange Wartezeiten beim Check-in und zwei Stromausfälle machten die Abreise etwas chaotisch. Der Flug nach Frankfurt war voll, und wir konnten nur wenig schlafen. Dafür war der Anschlussflug nach Hamburg fast leer – die letzten Reihen gehörten uns allein. Dort wurden wir schließlich von meiner Mutter abgeholt und nach Hause gebracht.

Sansibar war für uns das perfekte Ziel nach der Safari – traumhafte Strände, kulinarische Highlights, kleine Überraschungen und absolute Entspannung. Ein Ort, an den wir uns mit Sicherheit noch lange erinnern werden.

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