Das Wochenende bestand bei uns eigentlich nur aus Strand, Meer und Sonne. Am Samstag fuhren wir mittags nach San Vito Lo Capo und fanden dort einen Parkplatz direkt neben zwei anderen Campern – einem jungen Pärchen aus Deutschland und einem älteren Paar aus Österreich. Von dort ging es direkt an den Strand.
Das Wetter war allerdings ziemlich windig, wodurch es trotz Sonne eher kühl war und ständig Sand durch die Gegend flog. Gerade als wir ins Wasser gehen wollten, kamen die beiden Deutschen zu uns und erzählten, dass sie zwei Männer beobachtet hatten, die um unseren Camper herumliefen und hinten am Heck irgendetwas machten. Als die beiden auf sie zugingen, verschwanden die Männer sofort.
Daraufhin packten wir schnell unsere Sachen zusammen und liefen zurück zum Camper – Jonas vorneweg im Laufschritt, ich hinterher. Vor Ort war zum Glück alles in Ordnung, trotzdem stellten wir den Camper anschließend näher an die Strandpromenade, sodass wir ihn vom Strand aus sehen konnten und zusätzlich eine Kamera darauf gerichtet war. Die Stimmung war danach zwar erstmal etwas gedrückt, aber wir machten uns trotzdem noch einen schönen Tag.
Später holten wir uns ein Eis und gingen anschließend noch in eine Bar auf einen Aperol. Am Nachbartisch saß ein unglaublich süßer Hund (namens Luna), den ich natürlich direkt streicheln musste – und so kamen wir mit den beiden Deutschen ins Gespräch. Vater und Sohn waren gerade gemeinsam mit einem Dachzelt unterwegs. Übernachtet haben wir schließlich wieder direkt am Meer auf demselben Parkplatz wie am Vortag.
Am nächsten Tag war das Wetter deutlich besser und kaum noch windig. Eigentlich verbrachten wir fast den gesamten Tag einfach nur am Strand und im Meer. Abends gab es noch einmal Eis und später gingen wir in ein Restaurant mit mehreren Michelin-Auszeichnungen. Das Essen war wirklich richtig lecker. Auch diese Nacht standen wir wieder direkt am Meer.
Heute ging es dann früh raus, denn ich bereitete noch etwas für ein Picknick vor. Jonas hat morgen Geburtstag und ich hatte ihm Etwas geschenkt, was wir allerdings schon heute machen mussten, damit es zeitlich besser in unsere Route passte.
Um 9:30 Uhr waren wir wieder am Strand von San Vito Lo Capo – direkt daneben liegt nämlich der Hafen. Dort hatte ich für uns ein Boot gemietet. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon los und wir fuhren etwa eine Stunde entlang der Küste bis zu unserer ersten Bucht.
Dort sprangen wir direkt mit Schnorchelmasken ins türkisblaue Wasser und sahen unglaublich viele Fische. Anschließend gab es das erste Picknick und danach entspannten wir noch etwas in der Sonne.
Später fuhren wir weiter zu einer zweiten Bucht, wo wir erneut schnorchelten, schwammen und einfach die Ruhe genossen. Am Nachmittag machten wir uns langsam auf den Rückweg und legten kurz vor dem Hafen noch einmal einen letzten Stopp am traumhaften Strand von San Vito Lo Capo ein. Dort schwammen wir noch einmal im Meer, aßen den Rest unseres Picknicks und genossen die Sonne.
Etwa eine halbe Stunde vor Ende der Mietzeit wollten wir das Boot zurückbringen – allerdings ließ sich plötzlich der Anker nicht mehr hochziehen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen riefen wir den Vermieter an, der zum Glück direkt mit einem anderen Boot zu uns kam. Praktischerweise passierte das Ganze direkt vor dem Hafen. Selbst er brauchte mehrere Anläufe, schaffte es dann aber doch, den Anker zu lösen.
Danach begleiteten wir ihn zurück in den Hafen und machten uns anschließend mit dem Camper auf den Weg zu unserem Campingplatz, den wir bis Freitag gebucht haben. Gegen 21 Uhr kamen wir an, holten uns erstmal eine Pizza aus der Pizzeria vor Ort und lassen jetzt den Abend entspannt ausklingen.





















