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Mainz, Mosel & mehr – unser Roadtrip-Update

10.08.Sonntag, 2025
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Am Donnerstag haben wir tagsüber gearbeitet und sind gegen Mittag ein Dorf weiter zu einem neuen Winzerhof gefahren. Dort hatten wir einen Stellplatz mitten zwischen den Weinbergen – mit Blick direkt auf die Reben. Abends gab es ein Wein-Tasting, bei dem wir uns auch gleich eine Flasche mitgenommen haben. Danach sind wir noch durch die Weinberge spaziert und haben später selbstgemachtes Basilikum-Pesto zum Abendessen gegessen.

Am nächsten Tag ging es nach der Arbeit weiter nach Mainz zu Nadine. Wir haben auf einem Wohnmobilstellplatz eingecheckt – im Grunde nur ein Parkplatz, aber mit Schranke und Videoüberwachung. Dafür mussten wir ein Formular ausfüllen, es hinter die Windschutzscheibe legen und den passenden Umschlag in den Briefkasten werfen. Danach haben wir unsere Sachen gepackt, Nadine hat uns abgeholt und wir sind erst zu ihrer Wohnung gefahren, kurz geduscht und dann los zu einer kleinen Stadtführung.

Wir sind durch die Mainzer Altstadt spaziert, haben ein Eis gegessen, sind am Rhein entlanggelaufen und schließlich in ein vietnamesisches Restaurant gegangen. Jonas bestellte ein Curry, während Nadine und ich uns eine vegane Sushi-Platte teilten – spektakulär angerichtet und sogar mit Rauch serviert. Den Abend haben wir gemütlich ausklingen lassen.

Am Samstag haben wir ausgeschlafen und sind in die Stadt gegangen. Jonas wollte sich bei Galeria Kaufhof Sportbänder holen, und ich habe bei Sport Fink spontan neue Wanderschuhe entdeckt. Danach haben wir unsere erste „Aktivitätenkarte“ eingelöst, die wir zur Hochzeit geschenkt bekommen haben: ein Mainzer Marktfrühstück. Der Markt war gut besucht, und wir haben uns am Antipasti-Stand reichlich eingedeckt. Mit unseren Leckereien, einer Weinschorle und anderen Getränken sind wir zum Rhein gelaufen, haben uns auf die Treppen gesetzt, gegessen und den Ausblick genossen.

Anschließend sind wir zurück zu Nadines Wohnung, wo Jonas meine neuen Wanderschuhe imprägniert hat. Danach sind wir nach Rüdesheim am Rhein gefahren und mit der Gondel hochgefahren – nach gefühlter Ewigkeit in der Warteschlange. Oben angekommen hatten wir einen tollen Ausblick, sind ein Stück spaziert und haben die „Zauberhöhle“ besucht, von der Nadine uns schon erzählt hatte. Ein kurzer Abschnitt dort ist komplett dunkel, und wir sind zu dritt hintereinander hindurchgelaufen. Direkt danach kamen wir mit einem Psychoanalytiker ins Gespräch – eine unerwartete, aber spannende Begegnung. Danach sind wir noch etwas gelaufen und wieder mit der Gondel ins Tal gefahren. Abends haben wir Essen bestellt und später Nadines Lieblingsspiel gespielt: Siedler von Catan.

Heute haben wir wieder ausgeschlafen, und Nadine hat uns ein unglaublich leckeres Porridge gemacht. Danach sind wir in Nadines Heimat gefahren, wo sie uns viele schöne Ecken gezeigt hat – unter anderem eine Burgruine, einen Turm, Oppenheim und die dortige Kirche. Überall waren Weinberge, so weit das Auge reicht. Zum Abschluss gab’s noch einen Stopp an einer Eisdiele – mit einem Eisautomaten, der fertige Schachteln mit Holzlöffel ausgab.

Zurück bei Nadine haben wir unsere Sachen gepackt, uns verabschiedet und sind zum Camper gefahren. Von dort ging es weiter, und jetzt stehen wir auf dem Parkplatz eines Campingstores bei Augsburg – gerade beim Abendessen kochen.

AbschiedAusblickAussichtspunktFreundeWanderungWein

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