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Zwischen Inseln, Bergen und türkisblauem Wasser

17.08.Sonntag, 2025
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Gestern haben wir erst einmal ausgeschlafen und dann entdeckt, dass es am Chiemsee ein Restaurant gibt, das auch Frühstück anbietet. Also haben wir uns kurz fertig gemacht und sind dorthin gelaufen. Das Frühstück war wirklich fantastisch: Ich hatte einen Bagel mit Käse, Tomate-Mozzarella, einem Ei und Joghurt mit Früchten. Jonas entschied sich für einen Bagel mit Rührei, Tomate, Gurke, Salat, Frischkäse und Pesto. Außerdem gönnten wir uns ein unglaublich leckeres Pistazien-Croissant – so gut, dass ich mir eigentlich auf dem Rückweg noch eins holen wollte, es dann aber vergessen habe. Dazu trank ich einen Eismatcha-Latte mit Vanille (danke an Nadine für die Matcha-Sucht 😉).

Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es zurück zum Camper, wo wir das SUP aufpumpten. Mit Getränken, Snacks und der Luftmatratze machten wir uns auf den Weg in den See. Der Chiemsee hat zwei Inseln: die Fraueninsel und die Herreninsel. Zuerst paddelten wir zur Fraueninsel, warfen dort den Anker und entspannten. Später ging es weiter zur Herreninsel, wo wir ebenfalls ankerten, lasen und die Sonne genossen. Am Nachmittag paddelten wir zurück – und etwa 500 Meter vor dem Ufer bin ich ins Wasser gesprungen und die letzte Strecke geschwommen, während Jonas neben mir paddelte. Kurz vor dem Startpunkt sprang auch er ins Wasser.

Danach packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren zu unserem nächsten Stellplatz, den wir über Landvergnügen gebucht hatten. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen, suchten uns einen schönen Platz aus und unterhielten uns nett mit dem Besitzer. Im Hofladen kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten und ließen den Abend mit Blick auf die Wiesen und Berge gemütlich ausklingen.

In der Nacht gab es erneut Gewitter, sodass wir mehrmals wach wurden und am nächsten Morgen etwas länger schliefen. Nach einer netten Verabschiedung vom Gastgeber fuhren wir Richtung Attersee in Österreich. Dort steuerten wir einen Wanderparkplatz an. Kaum angekommen, fing es heftig an zu regnen und zu gewittern. Also warteten wir im Camper ab und spielten eine Runde Skip-Bo.

Als der Regen nachließ, starteten wir unsere Wanderung. Der Weg war steil und durch den Regen schlammig. Kurz bevor wir die Jagdhütte erreichten, setzte erneut starker Regen mit Donner ein. Die letzten Meter rannten wir durch den Wald, völlig durchnässt, und kamen schließlich an der Hütte an. Dort warteten bereits andere Wanderer das Unwetter ab. Als es aufhörte zu regnen, liefen wir weiter zu einem Aussichtspunkt, wo wir die Drohne steigen lassen wollten. Doch Nebel zog auf, sodass wir noch kurz warten mussten. Schließlich konnten wir sie starten und wieder tolle Aufnahmen machen.

Der Rückweg war noch schlammiger als der Hinweg. Fast am Camper angekommen, sahen wir eine junge Frau mit dem Fahrrad stürzen. Wir eilten hin, fragten nach, ob alles in Ordnung sei. Sie meinte ja, hatte sich aber den Ellenbogen aufgeschürft und blutete. Also gaben wir ihr Desinfektionsmittel und ein Pflaster. Danach fuhren wir weiter zum Attersee und suchten uns einen Platz am Ufer. Auch hier war es wieder schwierig, mit dem Camper zu parken, da viele Parkplätze Höhenbeschränkungen hatten. Schließlich fanden wir doch einen.

Wir breiteten unsere Picknickdecke auf einer Wiese aus, entspannten und gingen später im klaren, türkisfarbenen Wasser schwimmen. Neben der Wiese gab es eine eiskalte Außendusche – die habe ich direkt genutzt. Zum Abendessen fuhren wir in einen Gasthof mit wunderschönem Blick auf den See. Das einzige Problem: Es konnte nur bar bezahlt werden, und wir hatten gerade einmal 35 € dabei. Also bestellte jeder von uns nur ein kleines Gericht. Dafür durften wir mit dem Camper über Nacht direkt dort stehen – und der Ausblick machte sowieso alles wieder wett.

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