Die letzten Tage waren bei uns deutlich ruhiger, nachdem es zuvor durch Arbeit und viele Städte ziemlich stressig geworden war. Deshalb verbrachten wir viel Zeit an verschiedenen Stränden, arbeiteten mit Meerblick und nutzten die Mittagspausen zum Entspannen am Wasser. Zwischendurch wurde geschwommen, Beach Tennis oder Frisbee gespielt.
An einem Tag fuhren wir in ein kleines Dorf weiter oben in den Bergen. Dort gab es einen kostenlosen Stellplatz inklusive Möglichkeit zum Dumpen und Wasser auffüllen – was perfekt war, denn so langsam musste ich dringend mal wieder Haare waschen. Also lag ich kurzerhand mit dem Kopf über unserem Waschbecken auf der Arbeitsplatte, während Jonas mir die Haare gewaschen hat – Vanlife in seiner besten Form.
Danach ging es weiter zu einem anderen Strand, an dem man direkt am Wasser stehen konnte. Dort standen neben uns auch Camper aus den Niederlanden, mit denen wir gemeinsam Delfine im Meer entdeckten. Außerdem flogen regelmäßig Flugzeuge sehr tief über uns hinweg, da direkt hinter dem Strand ein Flughafen lag.
Heute Mittag fuhren wir schließlich nach Tropea. Den Camper stellten wir direkt an der Straße neben dem Strand ab und gingen zuerst etwas essen. Jonas bestellte eine Pizza und ich handgemachte Pasta mit Aubergine – und die war wirklich göttlich. Dazu gönnte ich mir noch ein Glas Wein.
Anschließend verbrachten wir den Nachmittag am Strand und gingen schwimmen. Das Wasser war unglaublich klar und türkis – wirklich atemberaubend schön.
Am Abend liefen wir hinauf in die Altstadt von Tropea und schlenderten durch die engen Gassen. Dabei hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Sonnenuntergang und die Burg. Außerdem stöberten wir noch in einem Weinladen, ließen uns von der netten Verkäuferin beraten und gingen am Ende mit zwei Flaschen Wein wieder hinaus.
Zum Abendessen zog es uns wieder runter ans Wasser in eine Pizzeria. Leider war das tatsächlich die schlechteste Pizza, die ich bisher in Italien gegessen habe – aber immerhin entschädigten der Meerblick und der Sonnenuntergang ein bisschen dafür. Danach gönnten wir uns noch einen Absacker in einem anderen Lokal am Strand, bevor wir uns schließlich auf den Weg zu unserem nächsten Übernachtungsplatz machten.



















