Gestern starteten wir früh in den Tag – wir hatten uns nämlich eine Vespa gemietet. Nach einer kurzen Einweisung ging es direkt los auf die legendäre Küstenstraße der Amalfiküste. Unser erster Stopp: Kaffee und ein kleines Frühstück – und ich hatte Glück und fand wieder ein Pistaziencroissant.
Weiter ging es mit traumhaften Ausblicken auf das Meer, steile Klippen und immer wieder kleine Buchten. In Amalfi angekommen, kamen wir nur im Schneckentempo voran, da sich dort Menschen, Autos, Busse und Roller stauten. Also fuhren wir ein Stück höher hinauf, um einen besseren Blick zu bekommen. An der Straße entdeckte ich ein paar Treppen, die nach unten führten – und plötzlich standen wir auf einem kleinen Kirchplatz mit einem wunderschönen Ausblick. Natürlich ließen wir dort auch direkt die Drohne steigen.
Danach ging es weiter entlang der Küste mit mehreren kurzen Stopps zum Genießen der Aussicht. In Praiano legten wir eine längere Pause ein und setzten uns in eine Bar mit Blick auf die Kirche. Ich gönnte mir einen Limoncello Spritz, Jonas eine Limonade – dazu Sonne und Meerblick, perfekt.
Von dort aus konnten wir schon Positano sehen – unser nächstes Ziel. Das Parken war allerdings eine kleine Herausforderung: Erst fuhren wir komplett runter, fanden aber nichts, drehten wieder um und parkten schließlich auf halber Strecke für vier Euro die Stunde. Von dort liefen wir zum Strand, ließen uns nieder und genossen die Aussicht – auch wenn es, wie fast überall, ziemlich voll war.
Auf dem Rückweg zur Vespa machten wir noch einen Stopp für ein Zitroneneis, serviert direkt in einer Zitrone – typisch für die Region. Danach fuhren wir noch ein Stück weiter, doch der Wind wurde stärker und die Sonne verschwand bereits hinter den Hügeln, sodass wir umdrehten und zurück nach Amalfi fuhren. Dort fanden wir ein Restaurant mit einem süßen Innenhof und ließen den Tag bei einem leckeren Abendessen ausklingen. Nach Sonnenuntergang ging es zurück, wir brachten die Vespa zurück, liefen zum Camper und fuhren noch etwa zwei Stunden weiter.
Heute Morgen konnten wir dann endlich unsere Umgebung bei Tageslicht sehen: Wir standen direkt am Strand mit Blick aufs Meer – einfach wunderschön. Den Tag verbrachten wir entspannt mit Arbeiten. In der Mittagspause spielten wir Beach Tennis, lagen in der Sonne und sprangen ins Meer. Nach Feierabend ging es nochmal an den Strand, bevor wir uns etwas kochten und den Sonnenuntergang genossen.
























