Gestern bin ich früh aufgestanden und habe schon angefangen zu arbeiten, während Jonas noch geschlafen hat. Bis zwölf Uhr durften wir auf dem Campingplatz bleiben, also haben wir die Zeit dort noch genutzt, bevor wir ausgecheckt haben. Danach sind wir Richtung Italien gefahren und haben bei einem Parkplatz für den Wanderweg „Orrido dello Slizza“ gehalten. Dort sind wir ein Stück gewandert, haben unsere Füße im Bach abgekühlt und die Picknickdecke ausgebreitet, um von dort aus zu arbeiten. Unser „Büro“ lag noch recht nah am Anfang des Weges, deshalb sind wir am Nachmittag weitergewandert. Das Wasser leuchtete wunderschön türkis und war ein echtes Highlight.
Zurück am Parkplatz sind wir weiter in die nächste italienische Stadt gefahren, haben uns dort mit ein paar italienischen Köstlichkeiten eingedeckt und auf dem Rückweg ein Eis gegessen. Danach wollten wir noch an einen See, um etwas in der Sonne zu liegen. Allerdings stand die Sonne schon so tief und die Berge waren so hoch, dass es am Ufer bereits schattig war. Also spazierten wir ein Stück am See entlang, während Jonas seine Drohne steigen ließ.
Später fuhren wir zurück in die Stadt, parkten den Camper und suchten uns ein Restaurant. Montags hatten zwar viele Lokale geschlossen, aber wir fanden schließlich eins, wo wir draußen auf Barhockern sitzen konnten. Ich bestellte eine Pizza Margherita, Jonas einen Pizzastrudel – beides unglaublich lecker. Nach dem Essen ging es zurück zum Camper, und ich fuhr mitten in der Nacht über Österreich nach Deutschland. Nach drei Stunden erreichten wir unseren Stellplatz. Unterwegs hielten wir noch kurz an einem 24/7-Selbstbedienungsladen der Käserei, wo wir schon die Tage zuvor richtig guten Käse gekauft hatten.
Nach einer kurzen Nacht haben wir heute Vormittag zunächst auf dem Parkplatz gearbeitet. Gegen Mittag sind wir dann zum Chiemsee gefahren, haben dort in einem Restaurant etwas gegessen und sind anschließend noch einmal kurz in den See gesprungen, um uns abzukühlen. Danach ging es wieder an die Arbeit, bevor wir abends Richtung Ingolstadt weitergefahren sind. Dort wollten wir bayrisch essen gehen. Das Restaurant samt Biergarten war sehr voll, sodass wir erst eine Weile warten mussten. Als das Essen kam, war ich etwas enttäuscht – meine Käsespätzle hatten kaum Geschmack. Jonas’ Gericht hingegen war sehr gut. Nun sind wir weiter unterwegs in Richtung Harz, um schon ein paar Kilometer für morgen gutzumachen.

















