Gestern haben wir erst einmal ausgeschlafen und dann im neuen Omnia ein paar Aufbackbrötchen aufgebacken – ein entspanntes Frühstück zum Start in den Tag. Währenddessen überlegten wir, ob es sinnvoll wäre, nach Kroatien zu fahren. Der Grund war das Wetter: Für das Wochenende war in Österreich viel Regen angesagt. Also entschieden wir uns zunächst für die Fahrt Richtung Kroatien.
Bevor wir losfuhren, habe ich mich aber noch von „unserem“ Esel am Stellplatz verabschiedet.
Wenige hundert Meter weiter hielten wir noch bei einem Supermarkt. Doch als wir aus dem Laden kamen, strahlte uns blauer Himmel und Sonne entgegen. Wir fragten uns, ob wir wirklich vier Stunden nach Kroatien fahren wollten, wenn es hier so schön war. Ein erneuter Blick auf die Wettervorhersage zeigte: so schlecht sah es gar nicht aus. Also änderten wir den Plan und fuhren stattdessen zum Wörthersee.
Dort hatten wir bei park4night einen Parkplatz gefunden, auf dem man für 24 Stunden 15 € zahlen sollte – ohne jegliche Services. Auf dem Weg dorthin schaute ich nach Campingplätzen und entdeckte einen, der für den nächsten Tag noch Plätze frei hatte, nur etwas teurer. Da wir sowieso tanken mussten, hielten wir an einer Tankstelle, und währenddessen rief Jonas beim Campingplatz an. Zu unserer Freude hatten sie sogar schon für denselben Tag noch einen Platz – wir konnten sofort einchecken und gleich für zwei Nächte bleiben.
Damit standen wir zum ersten Mal auf dieser Reise auf einem richtigen Campingplatz. Er hatte sogar einen eigenen Zugang zum See, über einen etwas steileren Weg. Gegen Mittag gingen wir dorthin, schwammen eine Runde und entspannten auf den Liegen. Als es uns zu kalt wurde, liefen wir zurück – gerade rechtzeitig, denn kurz danach fing es an, wie aus Eimern zu schütten.
Nach dem Regenschauer machten wir noch einen Spaziergang und landeten in einem Restaurant, das Aperol anbot – inspiriert von einem Aperol-Schiff, das wir zuvor auf dem Wörthersee gesehen hatten. Eigentlich wollten wir nur einen Aperol trinken, doch Jonas entdeckte auf der Karte Beef Tatar und bestellte es dazu, während ich einen Salat mit Burrata bestellte. Gut gesättigt liefen wir zurück. Bei Einbruch der Dämmerung hatte ich dann noch Lust auf eine Abkühlung – also sprangen wir ein zweites Mal in den See.
Heute ließen wir es wieder ruhig angehen. Am Vormittag ging es zurück zum Seezugang, wo wir uns auf die Liegen legten und schwimmen waren. Gegen Mittag machten wir noch eine SUP-Runde über den Wörthersee – wahrscheinlich das letzte Mal in diesem Jahr SUP fahren. Danach verbrachten wir den Nachmittag entspannt am Wasser, bevor wir abends zurück zum Camper gingen und unser Essen im Omnia zubereiteten.



















