Durchgebraten auf Korfu

17.09.Donnerstag, 2026
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Gestern sind wir ziemlich früh aufgestanden, denn wir wollten zu einem ganz besonderen Strand wandern. Um 7:50 Uhr klingelte der Wecker, ich machte mir schnell etwas zu essen, wir frühstückten, packten unsere Sachen zusammen und dann ging es auch schon los.

Dort, wo es die letzten Tage noch wahnsinnig voll gewesen war, als wir versucht hatten, den Strand zu erreichen, war es um diese Uhrzeit angenehm leer. So konnten wir ganz entspannt parken und uns auf den Weg nach unten machen. Der Abstieg war teilweise ziemlich steil und durchaus anstrengend, aber nach etwa 30 bis 40 Minuten hatten wir es geschafft. Unten angekommen, suchten wir uns einen schönen Platz, an dem wir unsere Sachen ausbreiten und es uns gemütlich machen konnten.

Nach der Wanderung brauchten wir natürlich erst einmal eine Abkühlung. Also ging es direkt ins Meer und wir nutzten die Gelegenheit zum Schnorcheln. Im ersten Bereich war das Wasser noch etwas trüb und ziemlich algig – vermutlich auch, weil es am Abend zuvor ordentlich geschüttet hatte. Ein Stück weiter draußen wurde das Wasser dann aber richtig klar. Wir konnten den Meeresboden wunderbar erkennen und entdeckten jede Menge Fische.

Den Großteil des Tages verbrachten wir am Strand, entspannten uns und genossen die Sonne. Da Lukas und Michi aufgrund ihres aktuellen Hausthemas bereits am nächsten Tag abreisen wollten, wollten wir den gemeinsamen Tag noch einmal richtig auskosten.

Nachdem wir irgendwann ordentlich von der Sonne durchgebraten waren, machten wir uns am späten Nachmittag wieder an den Aufstieg. Zurück in der Unterkunft machten wir uns frisch und fuhren zu Kap Drastis, wo wir den Sonnenuntergang (bzw. eher den Beginn des Sonnenuntergangs) anschauten und coole Drohnenaufnahmen machten. Danach gingen wir im „The Night Owl“ essen. Den Abend ließen wir ganz gemütlich ausklingen: Wir spielten noch eine Runde Siedler und schauten den Rest von „Troja“, während Michi und Lukas schließlich ihre Sachen für die Abreise packten.

Heute begann der Tag für unsere Verhältnisse wieder ziemlich früh, denn um 10 Uhr mussten wir aufstehen, um die beiden zum Flughafen zu bringen. Nachdem wir uns von Michi und Lukas verabschiedet und sie abgesetzt hatten, fuhren wir weiter nach Korfu-Stadt. Dort gab es erst einmal ein ausgiebiges Frühstück und einen leckeren Kaffee.

Anschließend schlenderten wir eine Weile durch die Stadt und gingen ein bisschen shoppen. Maya fand zwei neue Bikinis, während ich mir eine Shorts und zwei Oberteile kaufte. Bevor es weiterging, deckten wir uns außerdem noch mit etwas Proviant für den nächsten Strandtag ein.

Danach fuhren wir Richtung Süden zu den Sanddünen, wo wir den restlichen Tag verbringen wollten. Uns erwartete ein riesiger, breiter Sandstrand mit wunderbar weichem Sand und schönem, klarem Wasser, das genau die richtige Temperatur hatte. Hier ließ es sich problemlos einige Stunden aushalten.

Am Abend machten wir uns schließlich wieder auf den Rückweg. Zum Abschluss des Tages ging es noch einmal in das Restaurant, in dem wir bereits einige Tage zuvor gegessen hatten – ein entspannter Ausklang nach zwei ereignisreichen Tagen zwischen Strand, Abschied und Korfu-Stadt.

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