Heute klingelte der Wecker erneut ziemlich früh, denn für unseren letzten richtigen Tag auf Korfu hatten wir uns noch einen ganz besonderen Strand ausgesucht. Also schnell die Sachen gepackt, gefrühstückt und los ging es – etwa eine Stunde Richtung Süden.
Am Parkplatz angekommen, begann zunächst eine kleine Wanderung hinunter zur Bucht. „Kleine Wanderung“ klingt allerdings deutlich entspannter, als sie tatsächlich war. Der Weg war ziemlich abwechslungsreich und teilweise ganz schön abenteuerlich. Immer wieder mussten wir steile Passagen hinunterklettern, uns an Seilen festhalten und einige Höhenmeter überwinden. Zum Glück waren wir so früh unterwegs, dass die Temperaturen noch angenehm waren – anstrengend genug war es trotzdem.
Irgendwann kamen wir heil unten an und standen vor der noch größtenteils schattigen Bucht. Da die Sonne noch hinter den Felsen versteckt war, machten wir es uns erstmal gemütlich und warteten ungefähr eine halbe Stunde.
Als die ersten Sonnenstrahlen schließlich die Bucht erreichten, hielt uns natürlich nichts mehr an Land und es ging direkt ins Wasser. Auch hier war das Meer wieder unglaublich klar – fast wie in einem riesigen natürlichen Aquarium.
Etwas weiter draußen ragte mitten in der Bucht ein größerer Felsen aus dem Wasser. Natürlich mussten wir dorthin schwimmen. Wir umrundeten ihn und schnorchelten entlang der Felsen, wo wir wieder jede Menge Fische entdecken konnten. Mit dem kristallklaren Wasser und den Felsen um uns herum war das definitiv noch einmal ein richtig schöner Schnorchelspot.
Später kletterte ich noch auf einen anderen Felsen und nutzte die Gelegenheit für einen Köpfer ins Meer. Ein ziemlich perfekter Abschluss für unsere Strandtage auf Korfu.
Schon am frühen Nachmittag machten wir uns wieder auf den Rückweg, denn später mussten wir noch unsere Koffer packen und wollten ein letztes Mal gemeinsam essen gehen. Mittlerweile stand die Sonne allerdings hoch am Himmel und aus dem ohnehin anstrengenden Weg wurde noch einmal eine ganz andere Herausforderung. Diesmal ging es schließlich die ganzen steilen Passagen wieder bergauf – und das mitten in der Mittagshitze.
Wir legten deshalb mehrere Pausen ein. Eine davon nutzten wir direkt noch einmal für die Drohne. Am Morgen hatten wir an derselben Stelle bereits Aufnahmen gemacht, als die Bucht noch komplett im Schatten lag. Jetzt, mit der Sonne auf dem Wasser, sah alles noch einmal ganz anders aus und wir konnten ein paar richtig schöne Aufnahmen machen.
Zurück in der Unterkunft hieß es dann langsam: Sachen zusammenpacken. Viel Zeit blieb allerdings nicht, denn für den Abend hatten wir uns noch ein Restaurant in der Nähe unseres Apartments ausgesucht.
Dort gab es zum Abschluss noch einmal richtig leckeres griechisches Essen. Ein besonderes Highlight war der überbackene Feta mit Honig, den Maya während unseres Urlaubs schon in mehreren Restaurants probiert hatte. Dieses Mal waren wir uns aber einig: Das war mit Abstand der beste!
Nach dem Essen ging es zurück in die Unterkunft, wo nur noch die letzten zwei, drei Sachen ihren Weg in die Koffer finden mussten. Danach verschwanden wir relativ früh im Bett – schließlich stand am nächsten Morgen schon die Heimreise an.
Damit ging ein letzter Tag auf Korfu zu Ende, der mit einer abenteuerlichen Wanderung, kristallklarem Wasser, vielen Fischen und einer wunderschönen versteckten Bucht noch einmal ziemlich viel von dem vereinte, was uns an den letzten Tagen so gut gefallen hatte.












