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Plitvicer Seen

12.04.Sonntag, 2026
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Nach dem Auschecken vom Campingplatz ging es für uns nach Vrbnik. Da Wohnmobile in Richtung Altstadt nicht erlaubt sind, parkten wir etwas außerhalb und liefen etwa 15 Minuten mit einigen Höhenmetern hinauf in den Ort. Dort schauten wir uns zuerst die schmalste Gasse der Welt an – ehrlich gesagt hatten wir sie uns noch enger vorgestellt, aber durchkommen war kein Problem.

Anschließend ließen wir uns einfach ein wenig treiben und schlenderten ohne festen Plan durch die Gassen, bis wir schließlich unten an den Klippen ankamen. Von dort aus ging es weiter, bis wir auf ein kleines Vino-Shop/Restaurant mit traumhaftem Meerblick stießen. Jonas fragte direkt nach einem Eiscafé und bekam stattdessen ein Affogato angeboten – perfekt! Während wir auf den Barhockern mit Blick aufs Meer saßen, entdeckte Jonas auf der Karte ein Tuna Tatar, das er unbedingt probieren wollte – und es hat ihm, wie er sagte, formidabel geschmeckt.

Danach fuhren wir etwa drei Stunden weiter zum Nationalpark Plitvicer Seen. Dort machten wir eine Wanderung durch eine beeindruckende Landschaft mit türkisblauem, glasklarem Wasser und spektakulären Wasserfällen. Besonders witzig: Die Strecke war mit 2–3 Stunden angegeben, wir waren aber trotz vieler Foto- und Videopausen schon nach etwa 70 Minuten wieder zurück.

Am Parkplatz zahlten wir dann überraschend weniger als gedacht und überlegten, wo wir die Nacht verbringen. Da ein weiterer Nationalpark nur anderthalb Stunden entfernt lag, entschieden wir uns, noch ein Stück weiterzufahren. Auf dem Weg zu unserem Stellplatz sorgte eine kleine Szene noch für kurzzeitige Verwirrung: Auf der Gegenspur kam uns ein Polizeiwagen entgegen, der plötzlich das Blaulicht einschaltete. Für einen Moment dachten wir, er hätte es auf uns abgesehen – fuhr dann aber einfach an uns vorbei. Die Polizistin auf dem Beifahrersitz warf uns dabei noch einen etwas seltsamen Blick zu, bevor das Auto mehrere Fahrzeuge vor uns überholte, das Blaulicht wieder ausschaltete und ganz normal weiterfuhr.

Während der Fahrt suchte ich über Park4Night nach einem passenden Spot und fand schließlich einen Platz mitten in der Natur direkt an einem See. Dort stehen wir jetzt ganz allein – ein bisschen unheimlich, aber auch irgendwie besonders. Wir hoffen auf eine ruhige Nacht.

EinsamSeeWasserfall

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