Die Nacht war für mich alles andere als erholsam – insgesamt habe ich vielleicht dreieinhalb Stunden geschlafen. Wir standen auf einem verlassenen Platz, als plötzlich mitten in der Nacht ein Auto auftauchte, einfach mit laufendem Motor stehen blieb und nichts weiter passierte. Irgendwie ein komisches Gefühl, weshalb ich nicht richtig zur Ruhe kam. Nach etwa zwei Stunden fuhr das Auto endlich los – nur um ein paar Meter zu fahren. Diesmal stand es direkt hinter uns, mit laufendem Motor und eingeschalteten Scheinwerfern. So blieb es noch etwa 45 Minuten stehen, bevor es schließlich endgültig verschwand. Danach brauchte ich natürlich auch erst mal wieder, um überhaupt einschlafen zu können – gegen halb vier klappte es dann, um sieben klingelte schon wieder der Wecker.
Am Morgen sah die Welt dann aber schon ganz anders aus: Der Platz am See war wunderschön und wir konnten ganz entspannt arbeiten. Nach Feierabend ging es für uns weiter Richtung Zadar, wo wir einen Outdoor-Padelplatz gebucht hatten – inklusive der Möglichkeit, mit dem Wohnmobil direkt auf dem Parkplatz zu übernachten.
Die Besitzerin begrüßte uns super herzlich und wir konnten direkt loslegen. Durch den starken Wind war das Spielen zwar etwas herausfordernd, hat aber trotzdem richtig Spaß gemacht. Danach konnten wir vor Ort sogar duschen, was natürlich perfekt war. Als wir später wieder am Camper ankamen, kam die Besitzerin noch einmal vorbei und bot uns einen Schnaps an – den hat Jonas auf nüchternen Magen ziemlich schnell gespürt.
Am Abend haben wir noch etwas gegessen und hoffen jetzt einfach, dass die kommende Nacht etwas ruhiger wird.








