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Seenhopping in Österreich

20.08.Mittwoch, 2025
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Am Montag sind wir früh aufgestanden und konnten von unserem Camper aus beim Kaffee trinken Kühe beobachten, die an uns vorbei zogen. Nachdem wir wach waren sind wir in die Stadt gefahren, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Bei Obi haben wir immerhin Gaskartuschen bekommen, eine Füllung für die große Gasflasche unseres Campingkochers gab es dort leider nicht. Anschließend waren wir bei Aldi – beziehungsweise Hofer, wie es in Österreich heißt. Dort wollten wir unsere Pfandflaschen abgeben, mussten aber feststellen, dass es in Österreich andere Pfandetiketten gibt, weshalb wir sie nicht abgeben konnten.

Nach dem Einkauf sind wir weiter zum Traunsee gefahren und haben dort gearbeitet. In der Mittagspause bin ich alleine eine Runde mit dem SUP rausgefahren, während Jonas Drohnenaufnahmen machte. Lange konnte ich allerdings nicht auf dem Wasser bleiben – die Wellen wurden schnell stärker, und die Strömung war ziemlich heftig. Zum Feierabend haben wir uns noch im See abgekühlt, ein bisschen geschwommen und später auf der Picknickdecke entspannt und eine Runde Skip-Bo gespielt. Übernachtet haben wir dann auf einem Parkplatz in einer kleinen Stadt, wo Jonas ebenfalls noch Drohnenaufnahmen gemacht hat.

Am nächsten Tag zog es uns wieder an den Traunsee – allerdings war der Wellengang genauso unruhig wie am Vortag. Deshalb sind wir in der Mittagspause weiter zum Wolfgangsee gefahren. Dort haben wir uns zunächst ein kleines Mittagessen in einem Bistro direkt am See gegönnt. Danach wollten wir an den Strand, haben aber schnell festgestellt, dass fast überall Eintritt verlangt wurde. Also ging es zunächst zurück zum Camper, um weiterzuarbeiten. Zum Feierabend haben wir uns dann doch einen Zugang gesucht, Eintritt bezahlt, das SUP aufgepumpt und sind auf den See hinausgepaddelt.

Zwischen ankernden Booten ließen auch wir unseren kleinen Anker ins Wasser und machten es uns gemütlich. Plötzlich hörten wir ein Platschen im Wasser – ein Schwimmer kam direkt auf uns zu. Da er kraulte, hatte er den Kopf meist unter Wasser und nahm uns nicht wahr. Wir riefen und versuchten, auf uns aufmerksam zu machen, aber er schwamm unbeirrt weiter – bis er direkt mit uns zusammenstieß. Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Er erklärte, dass er uns zwar vorher gesehen hatte, aber dachte, er würde uns problemlos umschwimmen. Außerdem habe er wegen seiner Ohropax nichts gehört. Er war sehr freundlich, wir haben kurz geplaudert und uns dann verabschiedet.

Später paddelten wir zurück, breiteten unsere Decken am Ufer aus und ließen den Abend am See ausklingen, bis die Sonne unterging. Danach sind wir noch ein Stück Richtung Bad Ischgl gefahren und haben uns für die Nacht am Flussufer abgestellt. Das Rauschen des Wassers war laut, aber gleichzeitig beruhigend. Dort haben wir gekocht und den Abend entspannt verbracht.

Am nächsten Morgen ging es für uns weiter zum Hallstätter See. Dort gibt es einen Stellplatz für Wohnmobile, nur wenige Schritte vom Wasser entfernt. Wir haben uns ein Ticket gezogen, eingeparkt und wieder gearbeitet. In der Mittagspause sind wir eine Runde im See schwimmen gegangen – diesmal ohne SUP. Am Nachmittag zogen dann Regen und Gewitter auf, die bis in den Abend anhielten. Gegen 19 Uhr hörten wir eine Sirene, und kurz darauf trafen Polizei und Feuerwehr auf dem Parkplatz ein. Sie kümmerten sich um ein Auto in unserer Nähe, stellten ein Schild mit „Ölspur“ auf und schoben den Wagen händisch ein Stück weiter.

Als der Regen nachließ, machten wir noch einen Spaziergang. Bei unserer Rückkehr war der Einsatz schon beendet und der Parkplatz wieder ruhig.

CafeSUPSee

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