Sizilianische Auszeit & Palermo

13.05.Mittwoch, 2026
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Am Montag standen wir noch auf unserem Campingplatz direkt am Meer und haben von dort gearbeitet. Dafür schnappten wir uns einfach unsere Campingstühle und setzten uns direkt ans Wasser. Ab und zu schlugen die Wellen allerdings etwas stärker gegen die Felsen, sodass sogar ein paar Tropfen auf unseren Laptops landeten.

Mittags machten wir uns dann auf den Weg – und sahen plötzlich einfach Flamingos! Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Danach gingen wir noch kurz einkaufen, bevor wir bei der Villa Dolce Valle ankamen. Die kleine Anlage wird von einem belgischen Paar geführt und bietet neben Apartments auch einige Stellplätze für Camper an. Außerdem gibt es dort zwei super süße Labradore und einen Pool, den man mitbenutzen darf.

Da wir spontan einen guten Deal für zwei Nächte bekamen, blieben wir direkt dort. Die Zeit verbrachten wir ziemlich entspannt: Hunde kuscheln, im Pool schwimmen, in der Hängematte liegen und arbeiten. Gestern Morgen gab es außerdem ein richtig exzellentes Frühstück mit vielen Produkten aus dem eigenen Garten oder von Nachbarn aus der Umgebung.

Heute Mittag ging es dann weiter nach Palermo. Die Fahrt durchs Landesinnere Siziliens war wunderschön – ständig hatten wir Ausblicke auf Berge, Schluchten und kleine Orte, die oben auf Hügeln lagen. Etwa auf halber Strecke tauschten wir uns beim Fahren ab und Jonas übernahm den letzten Teil durch Palermo. Und man kann wirklich sagen: Der Verkehr dort ist absolut wild. Rote Ampeln scheinen eher Empfehlungen zu sein, Stoppschilder werden ignoriert und die Straßenführung sorgt gefühlt ständig dafür, dass man im Gegenverkehr landet.

Trotzdem kamen wir sicher an unserem Stellplatz an und fuhren von dort mit dem Bus in die Altstadt. Nach nur etwa 20 Minuten waren wir dort und unser erster Stopp führte uns direkt zu einer Eisdiele. Dort probierten wir das berühmte Eis im Brioche – etwas, das online total gehypt wurde. Das Eis war zwar richtig lecker, aber die Kombination mit dem Brioche überzeugte uns nicht ganz.

Danach schlenderten wir einfach ohne festen Plan durch die Altstadt, vorbei an der Kathedrale, kleinen Gassen und schönen Plätzen. Später entdeckten wir in einer kleinen Seitengasse eine gemütliche Bar und gönnten uns dort einen Limoncello Spritz und einen Aperol.

Am Abend fanden wir schließlich eine richtig gute Pizzeria. Die Pizza war wirklich sehr lecker – auch wenn sie für uns nicht ganz an Neapel herankam. Da wir beide nicht alles schafften, ließen wir uns den Rest einpacken und machten uns zu Fuß auf den einstündigen Rückweg zum Campingplatz – quasi als Verdauungsspaziergang. Unterwegs kamen wir noch am Theater vorbei und setzten uns dort kurz hin.

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