Der Dienstag begann für uns ganz entspannt: Wir konnten bis 14:00 Uhr auf dem Campingplatz bleiben und nutzten die Zeit, um mit Blick auf Venedig zu arbeiten. Danach ging es los – zunächst aber noch zu einer gebuchten Padelhalle, in der wir ein richtig schönes Spiel hatten. Die Halle war überdacht, an den Seiten offen, sodass eine angenehme Brise durchzog. Nach einer Dusche vor Ort machten wir uns dann endgültig auf den Weg in Richtung Weinberge.
Dort fanden wir einen Stellplatz bei einem Winzer, wo wir direkt neben den Reben stehen konnten. Als kleines „Ticket“ kauften wir eine Flasche Wein, die wir kurz ins Gefrierfach legten, bevor wir sie am Abend genießen konnten. Spät in der Nacht wurden wir dann von einem lauten Knall überrascht – direkt über uns begann ein Feuerwerk, das wir gemütlich aus dem Bett heraus beobachten konnten.
Am nächsten Tag arbeiteten wir mit wunderschönem Blick über die Weinberge, bevor wir am Abend weiter Richtung San Marino fuhren. Nach etwa dreieinhalb Stunden kamen wir an, aßen noch schnell etwas und fanden einen Stellplatz auf einem verlassenen Campingplatz, auf dem man 48 Stunden kostenlos stehen durfte. Von dort aus machten wir einen Abendspaziergang zur Altstadt und den Türmen von San Marino und genossen den Ausblick auf das Lichtermeer unter uns.
Gestern Morgen ging es früh los: Mit unseren Heißgetränken im Gepäck fuhren wir wieder Richtung Altstadt. Einen passenden Parkplatz hatten wir zwar im Voraus rausgesucht, mussten aber feststellen, dass dort ein Verbot für Wohnmobile galt. Also stellten wir uns kurzerhand an den Straßenrand und passten die Parkzeit etwas an. Von dort ging es steil hinauf zum Wanderweg und weiter zu den Türmen. Der Aufstieg war anstrengend, wurde aber mit einem traumhaften Ausblick belohnt – im Tageslicht noch einmal ganz anders als am Abend zuvor.
Danach schlenderten wir durch die Gassen und entdeckten ein Café, in dem es tatsächlich ein Pistaziencroissant gab – ein echter Glückstreffer! Dazu gab es Espresso für Jonas, Eier mit Speck und für mich Avocado-Toast. Für mein anstehendes Meeting hatte ich vorsichtshalber das MacBook mitgenommen und setzte mich kurzerhand auf einen nahegelegenen Platz, um es von dort aus zu halten.
Nach dem Meeting ging es zurück zum Camper. Unterwegs entdeckte ich noch eine wunderschöne Tasche im Schaufenster eines kleinen Ladens – die musste einfach mit, und Jonas hat sie mir dann auch direkt geholt. Anschließend fuhren wir noch ein Stück den Berg hinunter an einen ruhigen Feldrand, arbeiteten dort weiter bis zum Abend und machten uns schließlich auf den Weg Richtung Florenz – mit einem kurzen Einkaufsstopp unterwegs.
Heute blieben wir bis mittags auf unserem Stellplatz und arbeiteten, bevor wir etwa eine halbe Stunde weiter Richtung Florenz fuhren und unseren Camper auf einem Stellplatz abstellten. Von dort ging es zu Fuß ins Viertel Oltrarno. Dort gönnten wir uns erstmal ein Panini und kamen mit unseren amerikanischen Tischnachbarn ins Gespräch.
Nach dem Essen durfte ein Eis natürlich nicht fehlen – mit Blick auf den Fluss und die Brücke schmeckte es gleich doppelt so gut. Danach schlenderten wir etwas planlos durch die Straßen und landeten schließlich an der Kathedrale, die wir uns von außen anschauten.
Anschließend ging es weiter zu einer Rooftop-Bar für unseren ersten Aperol Spritz. Auf dem Weg dorthin mussten wir noch kurz bei einer Apotheke stoppen, um Blasenpflaster für mich zu besorgen – meine Sandalen waren definitiv nicht für so viele Schritte gemacht.
Danach zog es uns weiter Richtung Fluss und schließlich hinauf zum Piazzale Michelangelo. Dort angekommen holten wir uns direkt den nächsten Aperol und genossen die Aussicht über die Stadt. Zum Sonnenuntergang wurde es etwas kühler und da wir keine Jacken dabeihatten, kauften wir uns kurzerhand zwei Florenz-Pullis an einem Stand. Die Stimmung dort oben mit Musik und Sonnenuntergang war einfach perfekt.
Später machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Eigentlich hatten wir ein anderes Restaurant im Kopf, entschieden uns unterwegs aber spontan für eine kleine, richtig gemütliche Trattoria. Das Essen war ein echtes Highlight: Jonas hatte frische Pasta mit Trüffeln und Pilzen, ich Gnocchi mit Gorgonzola, Birne und Walnüssen. Zum Abschluss gab es noch ein Tiramisu, bevor wir einen entspannten Verdauungsspaziergang zurück zum Camper machten.









































