Am Mittwoch sind wir vom Campingplatz in Porto losgefahren Richtung Costa Nova nachdem ich am Morgen erstmal eine halbe Stunde joggen war. Den Tag über haben wir dann dort gearbeitet und sind am Abend noch kurz über die Dünen an den Strand gegangen und haben den Abend entspannt ausklingen lassen. Auch am nächsten Tag haben wir dort gearbeitet, bevor wir am Nachmittag weiter nach Aveiro gefahren sind.
In Aveiro – auch bekannt als das „kleine Venedig Portugals“ – haben wir leckere Esskastanien gegessen, uns eine Acai Bowl gegönnt und sind anschließend gemütlich durch die kleinen Gassen geschlendert. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es für uns weiter nach Coimbra, in die bekannte Studentenstadt. Coimbra ist allerdings nicht einfach irgendeine Studentenstadt wie Lübeck oder Kiel, sondern wirklich besonders: Die Universität befindet sich in wunderschönen, alten, teils antiken Gebäuden. An dem Tag schien dort ein besonderer Anlass zu sein, denn viele Studierende liefen in Anzug und mit dem traditionellen schwarzen Umhang durch die Stadt – einige wurden sogar beglückwünscht.
Am Abend sind wir dann weiter in den Naturpark Serra da Estrela gefahren. Da es schon spät war, haben wir direkt im Nationalpark übernachtet. Die Anfahrt war ziemlich steil, und wir hatten nicht damit gerechnet, dass der Spritverbrauch so hoch sein würde – oben angekommen, waren wir bereits im roten Bereich.
Der nächste Morgen begann mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Danach sind wir noch etwa 17 Minuten weitergefahren zu einem Parkplatz, von dem aus wir unsere Wanderung gestartet haben. Etwa vier Stunden waren wir unterwegs – über Felsen, an mehreren Seen vorbei (insgesamt fünf), und teilweise durch dichtes Gestrüpp, wo wir uns immer wieder gefragt haben: Kann das wirklich der Weg sein?
Manchmal war der Pfad so zugewachsen, dass wir uns regelrecht durch die Büsche kämpfen mussten – aufregend, stellenweise unangenehm, aber irgendwie auch spannend. Zwischendurch haben wir die Drohne steigen lassen und richtig coole Aufnahmen gemacht.
Nach der Wanderung waren wir ziemlich erschöpft und haben uns erst einmal einen Energieriegel gegönnt. Maya hatte auf dem Hinweg über Park4Night einen schönen privaten Stellplatz gefunden, den wir angefragt hatten. Dort durften wir gegen eine kleine Gebühr auf einem fünf Hektar großen Grundstück übernachten. Die Familie hat das Gelände liebevoll hergerichtet – mit einer kleinen Bar, einem Pool, einem Toilettenhaus und vielen netten Details für Camper. Und das Beste: Sie hatten ein paar super süße kleine Dackel.



































