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Es geht schon wieder los

06.10.Montag, 2025
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Am Mittwoch sind wir am Nachmittag nach Münster aufgebrochen, um zu Lukas und Michaela zu fahren. Dort übernachteten wir, und am Donnerstag stand eine richtig schöne Fahrradtour auf dem Programm: vorbei an Wiesen, Kühen, Vogelbeobachtungsstationen und einem kleinen Café, in dem wir eine Pause einlegten.

Am Nachmittag ging es weiter in die Niederlande, wo wir zu viert eine Unterkunft gemietet hatten. Das verlängerte Wochenende verbrachten wir dort gemeinsam mit Lukas und Michaela – die Unterkunft selbst war zwar nicht der Hit, aber die Gesellschaft dafür umso schöner. Wir spielten, machten Ausflüge, besuchten das Goudamuseum in Gouda und nutzten den Hot Tub bei der Unterkunft. Der war allerdings etwas tricky zu bedienen – aber nach ein paar Startschwierigkeiten hatten wir auch das gemeistert.

Am Sonntag mussten wir auschecken und wollten in Oud Gastel frühstücken. Leider öffnete das einzige Café die Küche erst um 11:30 Uhr. Wir fragten, ob wir zumindest einen Kaffee trinken und dort ein Brettspiel spielen dürften – was sofort bejaht wurde. So saßen wir dort gemütlich, spielten eine Runde, die sich dann doch etwas zog, und konnten schließlich um halb eins essen. Dafür mussten wir allerdings das Gebäude wechseln, da das Restaurant auf der anderen Seite lag. Das Essen war richtig lecker – das Warten hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

Nach dem Essen verabschiedeten wir uns von Lukas und Michaela und machten uns auf den Weg nach Frankreich. In den Niederlanden legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp ein, um den Reifendruck zu prüfen und anzupassen. Nach knapp vier Stunden erreichten wir unseren Campingplatz in Paris. Wir checkten schnell ein, schnappten uns die Fahrräder und fuhren los – die Sonne war bereits untergegangen, als wir am Eiffelturm ankamen. Trotzdem war es beeindruckend: Der Turm leuchtete hell in die Nacht, überall herrschte geschäftiges Treiben und eine besondere Atmosphäre. Nach einer kleinen Runde durch die Stadt fuhren wir zurück zum Campingplatz, wo es zum Abendessen niederländischen Käse gab.

Heute standen wir früh auf und machten uns bei Dämmerung erneut mit den Fahrrädern auf den Weg – diesmal zu einer französischen Bäckerei. Dort gönnten wir uns Croissants und anderes Gebäck. Ein besonders lustiger Moment: Jonas wollte sich gerade auf einen Stuhl setzen, dachte, darauf läge ein Kissen – aber es war eine Katze, die zur Bäckerei gehörte und prompt aufsprang. Das Frühstück war köstlich, und nach einem kleinen Spaziergang durch die Gassen fuhren wir zurück zum Camper, um zu arbeiten.

Gegen Mittag fuhren wir weiter und hielten auf einem Parkplatz, um dort den restlichen Tag über zu arbeiten. Am Abend suchten wir uns dann einen Stellplatz in einem kleinen Ort, direkt neben einer Kirche. Von dort aus fuhren wir mit den Fahrrädern die Küste entlang bis zu einem Aussichtspunkt – spektakulär gelegen, ohne Absicherung direkt über der Klippe. Wir setzten uns dorthin, genossen den Blick auf das Meer und die Ruhe des Moments, bevor wir zurückradelten und den Abend im Camper bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen ließen.

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