Am Dienstag klingelte der Wecker mitten in der Nacht, denn bereits um 4:30 Uhr wurden wir vom Taxi abgeholt und zum Flughafen gebracht. Dort ging es relativ schnell durch die Sicherheitskontrolle, auch wenn natürlich mal wieder meine Sachen genauer kontrolliert werden mussten.
Anschließend trennten sich unsere Wege kurz: Mein Papa und ich verschwanden in der Lounge, während Jonas und meine Mama sich unten einen Kaffee holten. Besonders viel Zeit hatten wir allerdings nicht. Gerade genug für einen schnellen Espresso und eine Kleinigkeit zu essen, bevor wir etwa 15 Minuten später schon wieder zum Boarding mussten.
Der Flug nach Málaga dauerte etwas mehr als drei Stunden. Dafür wurden wir unterwegs mit einem wunderschönen Sonnenaufgang über den Wolken belohnt.
In Málaga angekommen, erwartete uns zunächst ein ziemlich bewölkter Himmel. Warm war es trotzdem. Nach einigem Suchen fanden wir schließlich den Shuttle zu unserer Autovermietung und konnten unseren Mietwagen abholen. Der hatte zwar schon die eine oder andere Macke, fuhr sich aber zum Glück trotzdem gut.
Als Erstes ging es zum Einkaufen und anschließend in Richtung unseres Airbnbs. Unterwegs fiel uns allerdings auf, dass wir erst um 16 Uhr einchecken konnten. Also beschlossen wir, die Zeit am Strand zu verbringen.
Das Wetter machte uns dabei leider einen kleinen Strich durch die Rechnung. Es hatte vorher geregnet und der Sand war noch so nass, dass man sich nicht wirklich hinsetzen konnte. Also stiegen wir wieder ins Auto, fuhren in den nächsten Ort und suchten uns dort erstmal etwas zum Frühstücken.
Danach schlenderten wir noch ein wenig an der Promenade entlang, bis uns unser Airbnb-Host schrieb, dass wir doch schon früher einchecken könnten.
Also machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft. Dort mussten wir uns zunächst durch verschiedene Tore und Wege kämpfen, bis wir endlich das richtige Apartment gefunden hatten. Dafür wurden wir mit einem richtig schönen Blick aufs Meer belohnt.
Wir packten unsere Sachen aus und entspannten erstmal ein wenig. Mittlerweile hatte sich auch die Sonne durchgesetzt und es war richtig warm geworden. Jonas und ich nutzten das direkt aus und gingen noch eine Runde im Pool schwimmen.
Am Abend fuhren wir nach Málaga, um Tapas essen zu gehen. Die Parkplatzsuche gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht. Bestimmt 10 bis 20 Minuten kurvten wir herum, bis wir endlich ein freies Parkhaus fanden.
Dafür wurden wir anschließend mit richtig leckeren Tapas und Sangria belohnt. So konnte unser erster Abend in Spanien auf jeden Fall enden!
Am nächsten Tag machten wir uns gegen Mittag auf den Weg nach Ronda.
Dort bummelten wir gemütlich durch die Altstadt, liefen über die berühmte Brücke und steuerten natürlich auch einige Aussichtspunkte an. Die Stadt hat wirklich einen besonderen Charme. Hoch oben auf den Felsen gelegen, mit der tiefen Schlucht mitten hindurch, sieht das Ganze ziemlich beeindruckend aus.
Zum Sundowner suchten wir uns eine Bar mit Blick auf die Brücke und genossen dort ein Glas Wein. Ein richtig schöner Ort, um den Abend langsam einzuläuten.
Anschließend blieben wir auch noch zum Abendessen in Ronda, bevor es wieder zurück zu unserer Unterkunft ging.
Am Donnerstag stand dann erstmal etwas weniger Urlaubsprogramm auf dem Plan, denn mein Papa, Jonas und ich mussten arbeiten.
Allerdings lässt sich so ein Arbeitstag mit Meerblick und Sonnenschein doch deutlich besser aushalten. In der Mittagspause ging es nämlich kurzerhand an den Strand. Das Wetter war mittlerweile so schön und warm, dass Jonas und ich sogar ins Meer sprangen.
So könnte eine Mittagspause gerne öfter aussehen!
Danach hieß es zwar erstmal wieder arbeiten, aber pünktlich zum Feierabend ging es direkt noch einmal an den Strand.
Für den Sundowner suchten wir uns eine Bar mit wunderschönem Blick aufs Meer und den Strand. Anschließend fuhren wir zum Abendessen in einen nahe gelegenen Ort.
Dort saßen wir gemütlich draußen und ließen es uns schmecken. Das Essen war wirklich richtig gut, auch wenn wir ziemlich lange darauf warten mussten. Am Ende saßen wir tatsächlich um 23 Uhr immer noch im Restaurant.
Der Freitag begann ähnlich wie der Donnerstag: erstmal arbeiten. Da aber Freitag war, machten wir etwas früher Feierabend und starteten direkt ins nächste kleine Abenteuer.
Ganz in der Nähe unserer Unterkunft gibt es nämlich eine Seilbahn, mit der man auf einen Berg fahren kann. Also ging es für uns hoch hinaus.
Oben angekommen hatten wir eine richtig schöne Aussicht über die Küste und die umliegende Landschaft. Bei ganz klarer Sicht soll man von dort sogar bis nach Marokko schauen können. Dafür war es an diesem Tag allerdings leider zu wolkig und diesig. Trotzdem lohnte sich die Fahrt und wir genossen die verschiedenen Aussichtspunkte.
Danach mussten wir nur noch schnell ein paar Sachen einkaufen und fuhren zurück zur Wohnung, bevor am Abend schon das nächste Highlight auf uns wartete: ein Weintasting!
Unser Guide war wirklich super und erzählte uns während der Verkostung jede Menge interessante Geschichten und Fakten rund um die Weine und die Region.
Natürlich durften wir auch einiges probieren. Die verschiedenen Weine waren richtig lecker, aber besonders begeistert waren wir von dem Wermut, den wir bereits zu Beginn bekommen hatten.
Zusätzlich gab es noch Olivenöl zum Probieren und verschiedene lokale Tapas, die ebenfalls richtig gut schmeckten. Insgesamt war es ein super schöner Abend mit leckerem Essen, gutem Wein und vielen spannenden Geschichten.
Auf dem Rückweg zur Unterkunft gab es dann noch eine ziemlich skurrile Begegnung: An den Müllcontainern entdeckten wir plötzlich Schweine, die dort nach Futter suchten.
Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet!
So gingen unsere ersten Tage an der spanischen Küste zu Ende – mit einer Mischung aus Arbeiten, Strandpausen, beeindruckenden Ausblicken, leckerem Essen und natürlich jeder Menge Wein.














































