Heute Morgen wechselten sich Fahren und Arbeiten wieder ab, bis wir nach Feierabend schließlich Oslo erreichten. Von dort ging es mit der Straßenbahn direkt in die Innenstadt.
Unser erster Stopp war die Karl Johans gate, die bekannteste Einkaufsstraße der Stadt. Dort reiht sich ein Restaurant an das nächste und auch an Geschäften mangelt es nicht. Natürlich mussten wir in den ein oder anderen Laden hineinschauen – unter anderem in einen Schokoladenladen und einen Lakritzladen. Dort konnten wir nicht widerstehen und probierten ein Lakritzeis. Eine eher ungewöhnliche Sorte, aber überraschend lecker.
Anschließend schlenderten wir die Straße bis zum Königlichen Schloss hinauf. Vor dem Schloss beobachteten wir die Wachen und konnten sogar einen Gardisten beim Stechschritt zusehen. Auch der Schlosspark mit seinen gepflegten Grünanlagen gefiel uns richtig gut.
Von dort aus ging es weiter zur Oper von Oslo. Natürlich liefen wir auch auf das begehbare Dach hinauf, von dem man einen tollen Blick über die Stadt und den Oslofjord hatte. Direkt daneben drehte sich außerdem ein großes Riesenrad und verlieh der Hafenpromenade eine besondere Atmosphäre.
Danach spazierten wir weiter am Wasser entlang. Eigentlich wollten wir uns im SALT etwas zu essen holen, doch leider hatte das Gelände mit seinen Restaurants, Cafés, Kunstinstallationen und Saunen bereits geschlossen.
Also ging es weiter zur Akershus Festung. Die alten Mauern, Kanonen und historischen Gebäude sorgten für eine besondere Stimmung und boten gleichzeitig immer wieder schöne Ausblicke auf den Hafen.
Zum Abendessen verschlug es uns anschließend an die Aker Brygge, wo wir ein gemütliches Restaurant fanden. Als Nachtisch durfte natürlich noch ein Softeis nicht fehlen: Für mich gab es eines mit Streuseln, Jonas entschied sich für Schokoladensoße. In der Abendsonne schmeckte es gleich doppelt so gut.
Danach machten wir uns langsam auf den Rückweg zum Camper. Doch der Tag war noch nicht ganz vorbei: Wir fuhren noch ein gutes Stück weiter und überquerten schließlich die Grenze nach Schweden. Damit verabschiedeten wir uns nach vielen unvergesslichen Wochen von Norwegen und starteten in den letzten Abschnitt unseres Roadtrips: den Weg nach Hause.




















