SpanienNationalpark Ordesa y Monte PerdidoAuf der Karte

Von Wellenrauschen zu Wasserfällen – unterwegs zum Monte Perdido

01.11.Samstag, 2025
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Vorgestern kamen wir gegen 23:30 Uhr am Stellplatz an und liefen direkt noch einmal die paar Meter hinunter zum Strand, um die Wellen anzuschauen. Später schliefen wir mit dem Rauschen des Meeres ein – und wachten gestern mit genau demselben Klang wieder auf.

Den Tag verbrachten wir entspannt am Strand. Wir lasen, spielten, genossen die Sonne und waren sogar zweimal im Meer. Der Wellengang war ordentlich, aber diesmal blieben alle Sonnenbrillen heil. Gegen 15 Uhr machten wir uns auf den Weg, denn vor uns lag eine lange Fahrt. Nach insgesamt sechseinhalb Stunden erreichten wir gegen 23 Uhr unseren Stellplatz. Die Nacht war allerdings alles andere als erholsam – gefühlt hunderte Mücken hatten sich in den Camper verirrt.

Heute standen wir früh auf, packten zusammen und machten uns auf die letzten dreieinhalb Stunden Fahrt zu unserem Ziel: dem Nationalpark Ordesa y Monte Perdido. Die letzte Etappe war spektakulär – die Straße führte direkt an den Bergen entlang, durch Tunnel und unter niedrigen Felsüberhängen hindurch. Mit unserem Camper hätten wir kaum höher sein dürfen, denn die Felsdecken waren stellenweise nur knapp drei Meter über der Straße.

Am Parkplatz angekommen, schnürten wir die Wanderschuhe und starteten unsere Tour. Die ersten vier Kilometer waren recht gemütlich, doch danach wurde der Weg immer schöner. Oben angekommen, bot sich ein atemberaubender Blick über den Park mit seinen herbstlich bunten Bäumen – einfach fantastisch.

Der Rückweg führte uns über viele Höhenmeter wieder hinab, vorbei an einem kleinen Wasserfall mit türkisblauem Wasser und anschließend an mehreren kleineren Wasserfällen. Nach rund acht Kilometern kamen wir wieder am Startpunkt an – eine richtig schöne und abwechslungsreiche Wanderung.

Danach sind wir drei Stunden weiter nach Frankreich durch einen Tunnel im Berg gefahren und waren eben auf einer Raststätte, wo wir eine wohlverdiente Dusche hatten und zu Abend aßen. Nun geht es noch zwei Stunden weiter zu einem Stellplatz für die Nacht.

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