Heute standen wir früh auf und konnten direkt vom Camper aus den Sonnenaufgang beobachten – ein wunderschöner Start in den Tag. Danach arbeiteten wir wie gewohnt, bis es am Nachmittag Zeit wurde für unsere geplante Wanderung.
Mit dem Camper machten wir uns auf den Weg zum Startpunkt – allerdings führte uns Google Maps auf eine echte Abenteuerroute. Die Wege wurden immer enger und steiler, fast so, als wären wir mit einem 4x4 unterwegs. Irgendwann mussten wir umdrehen, weil es schlicht nicht mehr weiterging – und nahmen dabei noch ein paar Äste als Souvenir mit. Danke, Google!
Nach einem Blick auf die Karte fanden wir schließlich eine bessere Route – diesmal wirklich für normale Fahrzeuge. Der Weg war größtenteils asphaltiert und am Ende nur leicht geschottert, also deutlich angenehmer.
Schon beim Ankommen auf dem Parkplatz hatten wir den ersten Wow-Moment: ein weiter Blick über die Berge, unter uns die Täler und die Sonne, die langsam tiefer stand. Wir packten unsere Sachen und starteten die Wanderung. Jonas ließ die Drohne steigen und fing atemberaubende Aufnahmen ein. Aber auch zu Fuß bot der Weg ständig neue Ausblicke – schroffe Felsen, kleine Bergziegen (sogar ein paar winzige Jungtiere!) und die goldene Abendsonne, die die Landschaft leuchten ließ.
Kurz bevor die Sonne hinter den Bergen verschwand, machten wir etwa auf halber Strecke eine kleine Pause, aßen Snacks und genossen die Stille und den Ausblick. Danach ging es weiter – bergab, Richtung Wasserfall, der das Ziel der Tour sein sollte. Der Abstieg war steil und rutschig, und die letzten Meter krochen wir fast, weil der Weg so steil und uneben war. Unten angekommen folgte allerdings die Enttäuschung: Statt eines beeindruckenden Wasserfalls erwartete uns nur ein kleiner Bach – den eigentlichen Wasserfall konnte man nur aus der Ferne sehen, und das auch schon vorher vom Weg aus.
Also machten wir uns auf den Rückweg – und der Aufstieg hatte es wirklich in sich. Danach wurde der Weg wieder entspannter, und kurz vor dem Ende hielten wir noch einmal an, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen.
Dann passierte etwas richtig Süßes: Eine Frau mit einem Australian Shepherd kam an uns vorbei. Der Hund lief immer ein Stück vor, blieb an jeder Kurve stehen, wartete, bis wir nachkamen, und lief dann wieder zu seiner Besitzerin. Die Frau erklärte uns schließlich auf Englisch, dass ihr Hund seine „Herde“ immer zusammenhalten will – so blieb er also abwechselnd bei uns und bei ihr.
Zurück am Camper machten wir uns direkt auf die Weiterfahrt mit mehreren Stopps: einkaufen, dumpen und dann weiter zur Küste. Einkaufen und dumpen ist schon erledigt – jetzt steht nur noch die Fahrt ans Meer an, etwa anderthalb Stunden entfernt. Denn gerade stehen wir am Straßenrand und machen uns unser Abendessen.




















