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Von Tavira bis Granada – Tapas, Regen & tolle Ausblicke

29.10.Mittwoch, 2025
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Am Montag arbeiteten wir bis zum Nachmittag, bevor wir zu Henning fuhren – einem Freund meines Opas, der eine Wohnung in Tavira besitzt. Er zeigte uns die Wohnung, und wir schnackten eine Weile auf der Dachterrasse, während wir den schönen Blick über die Stadt genossen. Am Abend gingen wir gemeinsam spazieren, und Henning zeigte uns noch ein paar Ecken von Tavira, bevor wir den Tag mit einem gemütlichen Abendessen ausklingen ließen. Danach fuhren wir noch etwa anderthalb Stunden weiter nach Spanien. Dort fanden wir einen schönen Stellplatz in Strandnähe – mit Meerblick und Meeresrauschen inklusive.

Den Dienstag verbrachten wir dort: Wir arbeiteten tagsüber und genossen die Mittagspause am Strand. Nach Feierabend fuhren wir weiter nach Sevilla – etwa eine Stunde Fahrt. Die Parkplatzsuche war allerdings eine Katastrophe. Nach einer halben Stunde und einigen Runden fanden wir schließlich etwas weiter außerhalb einen Platz. Von dort liefen wir rund 40 Minuten bis zum Plaza de España.

Normalerweise fließt dort Wasser durch den kleinen Kanal auf dem Platz, doch diesmal war er trocken. Trotzdem war der Platz beeindruckend – mit den schönen Brücken, den Fliesenornamenten und dem beleuchteten Springbrunnen in der Mitte. Von dort aus spazierten wir weiter in die Innenstadt und hielten bei einem gemütlichen Restaurant. Dort bestellten wir ein paar Tapas: einen frischen Salat mit Tomaten, Oliven und Burrata, Patatas Bravas für mich und Fleischbällchen für Jonas. Der Kellner war superfreundlich – und ziemlich überrascht, dass wir mit ihm auf Spanisch sprachen (auch wenn wir nur so halb alles verstanden).

Auf dem Rückweg kamen wir noch an einer Eisdiele vorbei und gönnten uns ein Dessert, bevor es anfing zu regnen. Da wir den Regenschirm im Camper vergessen hatten, beeilten wir uns, wieder zum Auto zu kommen. Anschließend fuhren wir noch rund anderthalb Stunden weiter Richtung Granada und übernachteten auf einem Stellplatz in der Nähe der Autobahn.

Heute arbeiteten wir tagsüber wie gewohnt und machten uns mittags auf den Weg nach Granada. Unterwegs entdeckten wir den bisher günstigsten Dieselpreis der Reise – 1,25 € pro Liter – und ärgerten uns kurz, dass wir kurz zuvor noch für 1,46 € getankt hatten. In Granada suchten wir einen Parkplatz in der Nähe der Alhambra – der natürlich recht teuer war und minutengenau abgerechnet wird.

Nach einem kurzen Spaziergang standen wir schließlich vor der Alhambra – zusammen mit unzähligen anderen Menschen. Leider stellte sich heraus, dass man für alle Bereiche ein Ticket braucht, nicht nur für bestimmte. Also suchten wir nach einem schönen Aussichtspunkt und fanden den Mirador de San Nicolás. Der Weg dorthin war wunderschön – enge Gassen, bunte Häuser und an jeder Ecke neue Ausblicke auf die Stadt und die Burg.

Oben angekommen, genossen wir die Aussicht auf die Alhambra in der Abendstimmung. Wir fanden ein kleines Restaurant mit Terrasse und bestellten ein paar Drinks und Oliven. Als es dann zu regnen begann, waren wir sehr froh, diesmal unseren großen durchsichtigen Hochzeitsschirm dabeizuhaben – er hielt uns trocken und schützte sogar vor dem auffrischenden Wind.

Auf dem Rückweg schlenderten wir noch durch eine Gasse mit vielen kleinen Restaurants und machten dort einen weiteren Halt für ein paar Tapas. Später fuhren wir noch rund 20 Minuten weiter bis an den Rand des Nationalparks Sierra Nevada. Dort regnete es inzwischen heftig, und das Wasser lief in kleinen Bächen die Straße hinunter – die Reifen drehten sogar ein paarmal durch. Oben angekommen, parkten wir auf einem Schotterplatz mit Blick auf Granada.

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