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Von Sanddünen, Tapas & Delfinen 

11.10.Samstag, 2025
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Gestern sind wir mittags von unserem Stellplatz losgefahren – nur zehn Minuten später standen wir schon vor der Dune du Pilat. Diese riesige Sanddüne war einfach beeindruckend. Zuerst ging es 150 Stufen hinauf, und von dort liefen wir weiter Richtung Süden bis zum höchsten Punkt. Von oben hatte man die ganze Zeit das Meer im Blick, davor ein kleiner Wasserabschnitt, auf dem Segelboote und Kajaks unterwegs waren.

Nach dem Abstieg zurück zum Parkplatz haben wir dort bis zum Feierabend gearbeitet. Am Abend fuhren wir weiter nach San Sebastián, wo wir auf einem Stellplatz neben einem Stadion übernachteten. Für leichte Schläfer wäre das nichts gewesen – es war ziemlich laut – aber uns hat es nicht gestört.

Heute haben wir ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und uns dann auf die Fahrräder geschwungen, um San Sebastián zu erkunden. Die Stadt ist super fahrradfreundlich, mit richtig guten Radwegen, und so waren wir schnell in der Altstadt. Beziehungsweise fast – denn wir mussten die Räder abstellen und dann viele Stufen nach oben laufen. Oben angekommen, bot sich ein atemberaubender Blick auf San Sebastián, das Meer und die Strände. Wir schlenderten durch die alte Burgruine und entdeckten schließlich eine kleine Bar, wo wir uns Limonade, Espresso und Oliven holten und die Aussicht zwischen den Einheimischen genossen. Wir beide sagten direkt, dass es sich hier irgendwie ein bisschen nach Heimat anfühlt.

Danach ging es wieder den Berg hinunter und durch die Altstadt. In einem Blog hatten wir gelesen, dass es dort ein Lokal mit den besten Patatas Bravas geben soll – also mussten wir das natürlich ausprobieren. Das Lokal war völlig überfüllt, es gab keine Sitzplätze, nur Stehtische und Plätze an der Bar. Wir bestellten eine Portion, stellten uns an den Eingang und aßen im Stehen – und wurden nicht enttäuscht: Die Patatas Bravas waren wirklich unglaublich lecker und das Ganze zu einem unschlagbaren Preis.

Anschließend schlenderten wir weiter durch die Gassen, holten unsere Fahrräder und fuhren an der Promenade entlang, bis wir ein schönes Plätzchen am Strand fanden. Dort ließen wir uns in der Sonne nieder und entspannten. Kurz bevor wir aufbrechen wollten, sah ich etwas im Wasser – zuerst dachte ich, ich bilde es mir ein, aber es waren tatsächlich Delfine! Zuerst noch weit draußen, dann kamen sie immer näher, bis sie direkt im Schwimmerbereich auftauchten. Wir gingen bis ans Ufer und konnten sie aus nächster Nähe beobachten, wie sie spielten und jagten – ein absolut Wahnsinnsmoment.

Als sie wieder verschwunden waren, machten auch wir uns auf den Rückweg. Der Weg zurück war allerdings etwas anstrengender – vor allem für Jonas mit seinem E-Bike, als es die Stufen hinaufging. Zum Glück half ihm ein freundlicher Herr, das Fahrrad hochzutragen. Danach fuhren wir noch knapp vier Stunden weiter ins Landesinnere von Spanien, wo wir jetzt auf einem ruhigen Stellplatz übernachten.

BurgDelfineFahhradStrand

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