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Rentier Fütterung und Schlittenfahrt

15.01.Mittwoch, 2025
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Für heute haben wir eine Tour gebucht. Deshalb standen wir rechtzeitig auf, frühstückten etwas und machten uns dann schon los. Das Wetter war heute leider nicht so schön wie gestern. Es regnete die ganze Zeit. In Tromsø war der Treffpunkt. Wir brauchten erstmal eine Weile, um einen Parkplatz zu finden.

Die letzten Male waren wir immer spät dort oder am Sonntag, wo es nicht so voll war oder man länger als eine Stunde dort stehen durfte. Endlich hatten wir einen Parkplatz gefunden und sind dann noch ein paar Minuten zu Fuß zum Treffpunkt gelaufen. Dort angekommen erklärte der Guide, dass wir trotz der Wetterlage eine kleine Schlittenrunde drehen können, wenn wir es wollten.

Mit dem Bus fuhren wir dann ca. eine halbe Stunde bis wir am Sami Camp angelangt waren. Dort erklärte uns eine Sami, wie der Ablaufplan für die Tour ist und schon ging es zum ersten Punkt der Agenda: Rentier Fütterung. Wir erhielten alle einen Eimer und liefen damit auf die Weide. Auf dem Weg zu einem freien Platz, wo genug weißer Schnee ist, verfolgte mich bereits ein Rentier, was das Futter im Eimer gesehen hatte. Als wir stehen blieben, futterte es auch gleich los. Die Rentiere sind sehr schöne und freundliche Tiere, die sich streicheln ließen. Das Fell war durch den ganzen Regen zwar nass, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis. Bei meiner Mama und Fabi scherte das Rentier sogar das eine Bein nach vorne, als sie den Eimer wegzagen. So als ob sie sagen wollten "Gib mir mehr Essen!". Die Rentiere haben auch mit den Geweihen andere Rentiere von den Eimern verdrängt und auch das eine oder andere Mal uns angestupst, sodass wir ihnen Essen gaben. Nach der Fütterung ging es zur Schlittenfahrt. Durch die Wetterbedingungen ging diese nur 10 Minuten und auch weniger durch Schnee als durch Schlamm. Aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis von einem Rentier durch die Natur gezogen zu werden. Durch die Schlittenfahrt wurde uns allen etwas kalt, weshalb wir danach in ein Zelt mit einem Lagerfeuer gingen und dort heiße Schokolade tranken. Wir konnten jedoch nicht all zu lange hier verweilen, denn der eine Guide erzählte, dass es gleich Mittagessen in einem anderen Zelt geben wird. Somit wechselten wir das Zelt und bekamen später einen Rentier Eintopf und für mich die vegetarische Alternative. Kurz darauf mussten wir erneut das Zelt wechseln und wir bekamen einen Vortrag von einer Sami über deren Kultur und auch über die Rentiere. Sie erzählte, dass Rentiere jedes Jahr ihr Geweih wechseln und die Rentiere auch nur im Winter hier bei denen auf der Weide sind, da es durch den Klimawandel zu wenig Schnee und mehr Eis gibt und die Rentiere so nicht an das Fressen gelangen können. Zum Schluss präsentierte sie uns noch einen Joik (ein Sami Gesang), wo wir am Ende alle mitsingen sollten.

Mit dem Bus ging es dann auch schon wieder zurück zur Innenstadt. Dort wollten wir noch etwas zu Abend essen, bevor wir zurück zum Haus fuhren. Auf dem Weg zu einer Pizzeria, liefen wir an einem Souvenirshop vorbei, wo wir uns etwas holten. In der Pizzeria gab es leckere Pizzen und auch glutunfreie Alternativen für meine Mama.

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