Gestern konnten wir endlich mal wieder ausschlafen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zu einem Wanderparkplatz, von dem unsere Tour auf den Molden startete. Der Berg ist zwar stolze 1.116 Meter hoch, da der Parkplatz aber bereits auf einigen Höhenmetern lag, mussten wir „nur“ noch etwa 660 Höhenmeter bis zum Gipfel zurücklegen.
Die Wanderung war einfach traumhaft. Zunächst führte der Weg durch einen ruhigen Wald, bevor es über felsiges Gelände immer weiter nach oben ging. Schon nach den ersten 200 Höhenmetern wurden wir mit einem wunderschönen Blick auf den Lustrafjord belohnt. Das intensiv türkisfarbene Wasser, umgeben von bewaldeten Bergen, sah fast unwirklich aus.
Je höher wir kamen, desto beeindruckender wurde die Aussicht. Als wir schließlich den Gipfel erreichten, waren wir froh, den letzten Anstieg noch auf uns genommen zu haben. Das Panorama war einfach atemberaubend. Wir machten eine ausgiebige Pause, ließen die Landschaft auf uns wirken und genossen einfach den Moment.
Der Abstieg ging natürlich deutlich schneller als der Aufstieg. Anschließend fuhren wir noch ein Stück weiter, setzten mit einer Fähre über und fanden schließlich einen wunderschönen Stellplatz direkt am Wasser.
Leider hatte ich mir auf der Wanderung wohl einen kleinen Sonnenstich eingefangen. Die Kopfschmerzen und die Übelkeit wurden im Laufe des Abends immer stärker, sodass ich mich schon früh ins Bett verabschiedete.
Heute stand dann ein ganz normaler Arbeitstag an. Zwischendurch konnten wir aber immer wieder den wunderschönen Ausblick von unserem Stellplatz genießen. In der Mittagspause wagte ich sogar noch einen Sprung ins Wasser – zumindest ich. Es war zwar eiskalt, aber gleichzeitig unglaublich erfrischend.
Am Abend ließen wir den Tag ganz entspannt ausklingen. Bei einem leckeren Abendessen und einem Glas Wein stießen wir auf unser 7-jähriges Jubiläum an – ein besonderer Moment an einem ganz besonderen Ort.
Später lernten wir noch unsere Stellplatz-Nachbarn kennen: eine Norwegerin mit ihrem unglaublich süßen Australian Shepherd und ein sympathisches Pärchen aus den Niederlanden. So endete der Tag mit netten Gesprächen und einer richtig gemütlichen Atmosphäre.





















