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Fjorde, Fähren & Geiranger

18.07.Samstag, 2026
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Die letzten Tage verliefen wieder etwas ruhiger. Am Donnerstag fuhren wir nachmittags von unserem Stellplatz am See zu einem Campingplatz mit wunderschönem Blick auf einen Fjord. Dort verbrachten wir den Rest des Tages ganz entspannt in der Sonne.

Gestern ging es mittags weiter. Zuerst erledigten wir unseren Einkauf und gönnten uns anschließend in einem Café eine kleine Stärkung. Dabei probierten wir etwas typisch Norwegisches: Waffeln mit Brunost. Der braune Käse mit seiner karamelligen Note erinnerte geschmacklich ein wenig an Fudge – eine ungewöhnliche, aber richtig leckere Kombination.

Danach fuhren wir weiter Richtung Geiranger. Unterwegs begleiteten uns wieder beeindruckende Berge, glasklare Seen und unzählige Fjorde. Außerdem nutzten wir gleich zwei Fähren – und hatten jedes Mal perfektes Timing, denn wir konnten fast ohne Wartezeit direkt an Bord fahren.

Ein weiteres Highlight auf der Strecke war die berühmte Atlantikstraße. Dort machten wir einen Stopp auf einer kleinen Insel direkt vor der bekannten Brücke. Von dort hatten wir einen tollen Blick auf die spektakuläre Straße und ließen natürlich auch die Drohne steigen, um ein paar schöne Aufnahmen aus der Luft zu machen.

Anschließend fuhren wir noch etwa zwei Stunden bis zu unserem Stellplatz direkt am Wasser, wo wir den Abend mit einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen ließen.

Heute Morgen frühstückten wir direkt am Wasser und genossen die Sonne, bevor wir unsere Fahrt fortsetzten. Nach einer weiteren Fährüberfahrt und zahlreichen Tunneln erreichten wir schließlich den Geirangerfjord.

Dort war allerdings richtig viel los. Schon die Straße hinunter in den Ort dauerte deutlich länger als gedacht. Neben den vielen Wohnmobilen sorgte ein Reisebus, der an einem Aussichtspunkt auf der Gegenfahrbahn hielt, immer wieder für Stau und blockierte zeitweise den Verkehr. Irgendwann erreichten wir schließlich einen Parkplatz und machten uns von dort zu einem kleinen Spaziergang mit Blick auf den Geirangerfjord auf.

Von dort führte ein Weg mit vielen Treppen direkt an einem Wasserfall hinunter in den kleinen Ortskern von Geiranger. Der Ort selbst war richtig gemütlich. Wir machten eine Pause in einem Café und gönnten uns Kuchen und Matcha.

Danach ging es wieder hinauf aus dem Ort. Schon nach kurzer Zeit hielten wir erneut an, ließen die Drohne steigen und liefen noch ein paar Meter auf einen kleinen Hügel, um die Aussicht noch einmal zu genießen.

Auf der Weiterfahrt wurden die Landschaften immer beeindruckender. Immer wieder leuchtete das Wasser in einem intensiven Türkis – fast unwirklich schön vor der Kulisse der hohen Berge. Besonders an einem glasklaren Bergsee legten wir eine längere Pause ein, genossen die Sonne und konnten uns kaum an den Farben sattsehen.

Eigentlich wollten wir an einem weiteren See übernachten, entschieden uns aber spontan dagegen, weil unsere Wanderung für morgen noch etwa zweieinhalb Stunden entfernt lag.

Also fuhren wir noch etwa eine Stunde weiter. Über Park4Night hatten wir einen Stellplatz direkt neben einem Fluss mitten im Grünen gefunden. Die Idee hatten allerdings auch ungefähr 30 andere Camper. Zum Glück war das Gelände groß genug, sodass wir trotzdem noch ein schönes Plätzchen auf der Wiese fanden. Fast wie auf einem Campingplatz – nur mitten in der Natur.

Den Abend ließen wir schließlich mit selbstgemachten Burgern und einem Glas Wein ausklingen.

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