Gestern verbrachten wir den Arbeitstag noch auf unserem Schotterparkplatz. Nach Feierabend ging es dann weiter zum Hauklandstrand, wo eigentlich eine Wanderung auf den Mannen geplant war. Das Wetter machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung: Regen, tiefe Wolken und kaum Sicht. Da hätten wir oben ohnehin nichts gesehen.
Also entschieden wir uns spontan für den Rundweg um den Berg – und das war definitiv keine schlechte Entscheidung. Die Wanderung führte vorbei an traumhaften Stränden und dem türkisfarbenen Wasser der Lofoten. Mit etwas Sonnenschein wäre es zwar wahrscheinlich noch spektakulärer gewesen, aber auch so war die Landschaft wunderschön.
Unterwegs begegneten uns unzählige süße Schafe, von denen ich natürlich gefühlt tausend Fotos machen musste. Außerdem führte der Weg am Uttakleivstrand entlang, einem der bekanntesten Strände der Lofoten.
Zum Schluss ging es noch einen steilen Abstieg von knapp 200 Höhenmetern hinunter. Durch den vielen Regen war der Weg extrem matschig und rutschig. Zum Glück schafften wir es beide, ohne im Schlamm zu landen.
Zurück am Camper schnappten wir uns unsere Duschsachen und gingen zur Outdoor-Dusche. Kurz überlegten wir noch, vorher einfach ins Meer zu springen – aber nachdem schon das Wasser an den Füßen eisig war, verwarfen wir den Plan ganz schnell wieder. Zum Glück gab es heißes Wasser unter der Außendusche.
Anschließend fuhren wir zu unserem letzten Stopp auf den Lofoten: Henningsvær. Das kleine Fischerdorf hat uns richtig gut gefallen. Natürlich durfte dort auch der berühmte Fußballplatz nicht fehlen, den wir uns aus der Luft mit der Drohne anschauten. Danach schlenderten wir noch ein wenig durch die gemütlichen Gassen.
Am Abend fuhren wir bereits etwas mehr als eine Stunde Richtung Fährhafen. Schweren Herzens entschieden wir uns nämlich, die Lofoten früher als geplant zu verlassen. Für die kommenden Tage waren fast ausschließlich Regen und tiefe Wolken vorhergesagt – und die meisten Wanderungen, die wir noch machen wollten, hätten ohnehin nur in den Wolken geendet.
Heute Morgen nahmen wir dann die Fähre zurück aufs Festland. Während der einstündigen Überfahrt konnten wir sogar schon etwas arbeiten, bevor wir unsere Fahrt fortsetzten. Den restlichen Tag wechselten wir uns immer wieder mit Fahren und Arbeiten ab. Insgesamt legten wir heute rund 600 Kilometer zurück.
Jetzt stehen wir an einem wunderschönen See, genießen endlich wieder blauen Himmel und lassen den Tag bei einem tollen Sonnenuntergang ausklingen. Genau so hatten wir uns den Abschluss des Tages gewünscht.

































